In der Geschichte gab es immer wieder große Dichter, Denker und Philosophen welche aus der Gemeinheit herausragten und große Berühmtheit erlangten. Darunter zählen Persönlichkeiten wie Platon, Sokrates, Goethe und Shakespear. Wer waren diese Menschen und was waren ihre großen Werke?

Fangen wir mit Platon an: Platon war ein Schüler des großen Sokrates, dessen Denken und Methode er in vielen seiner weit verbreiteten Werke schilderte. Die Vielseitigkeit seiner weitreichenden Begabungen und die Originalität seiner wegweisenden Leistungen als Denker und Schriftsteller machten Platon zu einer der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten der Geschichte der Philosophie. In Dingen wie der Metaphysik und in der Ethik, Anthropologie, Staatstheorie, Kosmologie, Kunsttheorie und Sprachphilosophie setzte er hohe Maßstäbe auch für diejenigen, die ihm – wie sein kluger Schüler Aristoteles – in zentralen Fragen widersprachen.

Kommen wir nun zu Sokrates: Zur Erlangung von besserer Menschenkenntnis, ethischen Grundsätzen und Verstehen des Universums entwickelte er die philosophische Methode eines gut strukturierten Dialogs, die er auch Maieutik nannte.

Sokrates selbst hinterließ keine schriftlichen Werke. Die Überlieferung seines Lebens und Denkens beruhen nur auf Schriften anderer, aber hauptsächlich sind sie seiner Schüler Platon und Xenophon zu verdanken. Sie verfassten sokratische Dialoge und betonten darin verschiedene Züge aus seiner Lehre. Jede Darstellung des historischen Sokrates wie man ihn sich heute vorstellt und seiner Philosophie ist deshalb lückenhaft und mit Unsicherheiten verbunden, was ihn um so geheimnisvoller macht.

Kommen wir nun zu Goethe. Er war ein Denker und Dichter welcher im 18. und 19. Jahrhundert lebte und die Menschen viel mit seinen Gedichten und Sprüchen begeisterte. Er stammte aus einer angesehenen Familie. Seine Werke beschäftigten sich viel mit der Lyrik, der Epik und der Dramatik.

Als letztes noch Shakespear: Er lebte im 16. und im 17. Jahrhundert und begeisterte ebenfalls durch seine Denkanstöße. Er beobachtete die Umwelt und zog so gekonnt Rückschlüsse auf die Menschheit und auf die Welt. Er war einer der Bekanntesten Denker seiner Zeit, vielleicht sogar der bekannteste.

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Die Literatur wird als eine Art Kunst angesehen. Mit dem Begriff Literatur wird meistens etwas wie Romane oder Geschichten gemeint. Jedoch galt früher eher die Wissenschaft als Literatur  und das Wort wurde auch fast nur dafür verwendet.

Jedoch kann nicht jedes Buch so einfach als Literatur bezeichnet werden. Etwas literarisches wurde erst geschaffen, wenn es den geforderten Anforderungen entspricht. Eine wären zum Beispiel Ästhetik und kunstvolle Sprachbeherrschung, da es eben für die gebildete Mittel und Oberschicht gedacht ist.

 In der zweiten und hellen Hälfte des 18. Jahrhunderts setzte sich in Auflösung dieser sehr neuen Diskussion, eine neue wissenschaftliche Debatte der Ästhetik durch, welche– so jedenfalls war die Hoffnung – am Ende in allen Bereichen der Kunst gelten würde als eine Konstante menschlicher Wahrnehmung, wie sie Schönheit auch in der weiten Natur entdeckte. 

Ein weiterer Faktor für literarische Maßstäbe sind Fiktionalität und Relevanz in der Gesellschaft. Man hat darüber nachgedacht, Romane und Poesie als Literatur zu bezeichnen. Man bekam also noch mehr Möglichkeiten, Texte nach bestimmten Kriterien zu bewerten.

Besonders wurde in der Kunst des Texte schreibens, also auf Rhetorik, Ästhetik und eine kunstvolle Beherrschung der Sprache geachtet. Besonders angesehen waren komplex geschriebene Texte, welche sich von dem Lesestoff der "Gemeinheit" abhob.

Im 19. Jahrhundert änderte sich jedoch die Definition von Literatur. Andere Maßstäbe wurden gesetzt und auch die Voraussetzungen änderten sich.

In Bereichen wie Poesie und Dramen, aber auch in Romanen gab es große Diskussionen, was zur Literatur gehörte und was nicht.

Der Streit in der Frage was Literatur jetzt wirklich ist, der mit dem 19. Jahrhundert aufkam und welcher nach wie vor sehr stark die Literaturwissenschaft beschäftigt, ist kein Beweis dafür, dass die Literaturwissenschaft nicht einmal folgendes auf die Reihe brachte: ihren Forschungsgegenstand klar zu definieren. Die Literaturwissenschaft wurde selbst die Anbieterin dieses Streits. Darüber, was Literatur wirklich sein soll und wie man sie genau betrachtet, muss tatsächlich Weltweit gestritten werden, wenn Literatur, Dramen, Romane und Gedichte miteinander verglichen werden sollen.